Dein erster Onlineshop: Budget 30-50 Euro – Shopify (Teil 2)

Dein erster Onlineshop: Budget festlegen (Teil 1)
27. Februar 2019

Dein erster Onlineshop: Budget 30-50 Euro – Shopify (Teil 2)

3Beginnen wir mit der Variante eines minimalen Budgets und gehen mal davon aus, dass es sich um ungefähr 30 Euro handelt. Lass dir von vornherein eines sagen: Es macht überhaupt nichts, wenn du bisher nur über ein minimales Budget verfügst. Bereits vor dir haben viele mit wenig oder gar nichts begonnen und haben dennoch den Weg ganz nach oben gemeistert. Durch das Internet steht dir eine Vielzahl an Möglichkeiten offen, für die kein immenses Startkapital, Mitarbeiter oder ein eigenes Büro notwendig sind. Deine Arbeit kannst du ganz entspannt im Alleingang von zuhause erledigen. Alles, was du tun solltest, ist, einen Shop zu mieten. Konkret sprechen wir hier von einem digitalen Shop, dessen monatlichen Kosten sich im Rahmen zwischen 10 und 50 Euro bewegen.

Zur Auswahl stehen dir etwaige Systeme, natürlich unter Anderem auch Baukästen deines Internetproviders. Hier möchte ich jedoch eine deutliche Empfehlung für Fertigshop-Anbieter aussprechen. Rein logisch betrachtet, empfiehlt es sich, auf jemanden zu vertrauen, der auf dieses Aufgabenfeld spezialisiert ist und nicht hauptberuflich mit dem Verkauf von DSL-Anschlüssen beschäftigt ist. Bist du später dennoch nicht zufrieden mit deiner Auswahl, wechselst du ganz unkompliziert den Anbieter. Stellt sich der Baukasten deines Internetanbieters als unpassend heraus, wirst du wohl oder übel dennoch Kunde als DSL-Nutzer bleiben. Ein weiterer, enormer Vorteil der Fertigshop-Anbieter ist die Funktionalität, Sicherheit und stellenweise sogar Rechtssicherheit, die sie anbieten.

Sicherlich schrecken nun einige zurück und bedenken, dass sie nicht über die sicherlich notwendigen Programmierkenntnisse verfügen. Auch hier kann ich dir direkt den großen Schrecken nehmen: Diese Sorge ist völlig unbegründet. Die meisten Anbieter stellen eine absolut übersichtliche Benutzeroberfläche zur Verfügung und führen dich Schritt für Schritt zum fertigen Shop.

Der Weg dorthin ist ebenso simpel: Zunächst erfolgt eine Registrierung und du entscheidest dich für einen passenden Namen für deinen Shop. Anschließend folgt die Designauswahl. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, werden dir diverse fertige Shops mit Beispielprodukten vorgeführt. Bei guten Anbietern rangieren alle Designs im Bereich zufriedenstellend bis gut und sind meist auch responsive, also geeignet für die Nutzung auf dem Smartphone.

Von Designs, die nicht responsive sind, würde ich dringend abraten. Es ist nicht nur deutlich unbequemer für den Nutzer, wenn er beispielsweise extra zoomen muss, um einen Text im Shop auf dem Smartphone lesen zu können, zusätzlich bestraft Google diese Auswahl auch, indem der Shop in den Suchergebnissen einen vergleichsweise niedrigeren Rang erzielt.

Bezüglich der Auswahl des passenden Providers musst du nun nicht wie wild das Internet durchforsten, ich werde meine persönlichen Favoriten und Empfehlungen hier verlinken.

Sobald du nun den für dich optimalen Provider gefunden hast und dich im nächsten Schritt für ein Design entschieden hast, folgt das Anlegen von Zahlungs- und Versandarten. Im Anschluss erfolgt das Einpflegen der Produkte, die du anbieten möchtest. Ein wichtiger Punkt, der abschließend keinesfalls in Vergessenheit geraten sollte, sind notwendige Rechtstexte. Da nicht jeder nebenher ein Jura-Studium absolviert hat, ist der einfachste Weg, sich die passenden Rechtstexte extern generieren zu lassen. Meine persönliche Empfehlung für diesen Schritt ist der Weg über die IT-Rechtskanzlei www.bit.ly/itrechtkanzlei.

Wenn du dir beim Lesen dieses eBooks nun hektisch nützliche Links zwischenspeichern willst: Lehn dich zurück, das ist gar nicht nötig. Am Ende dieses eBooks folgt eine Übersicht mit allen aufgeführten Links. Weiter wirst du ebenso eine Website finden, die alle aufgeführten Links beinhaltet, sodass du diese ohne große Umstände im Browser öffnen kannst.

Einige der Links, die ich verwende, sind Affiliate Links. Falls eine Anmeldung über den von mir verwendeten Link erfolgt, erhalte ich eine Entlohnung, du musst aber selbstverständlich nicht mehr zahlen als bei einer Anmeldung über einen allgemeinen Link. Im Gegenteil: Ich arbeite mit einer Vielzahl von namhaften Unternehmen zusammen, die mir oftmals Sonderkonditionen für meine Kunden anbieten. So kann ich dir stellenweise sogar kostenlose Testphasen oder Preisnachlass gewähren.

Wenn wir uns schon im Bereich der persönlichen Empfehlungen bewegen, kann ich auch direkt auf Shopify: www.bit.ly/shopifySD verweisen. Dieses Shopsystem lege ich gern Kunden ans Herz, die Interesse an einem Shop zeigen, jedoch noch nicht über die finanziellen Mittel für eine individuelle Kreation verfügen. Einer der Vorteile von Shopify ist der kostenlose Probemonat, den du in Anspruch nehmen kannst. Anders als viele andere große Anbieter ist Shopify auch auf dem deutschen Markt sehr aktiv und ist daher rechtskonform und entspricht der DSVGO. Auch ich habe neben meiner Haupttätigkeit kein Jura-Studium absolviert, weshalb es also ratsam ist, sich bezüglich einer ausführlichen Rechtsberatung an die Anbieter persönlich zu wenden.

Kommen wir auf die weiteren Vorteile von Shopify zu sprechen. Die Benutzeroberfläche ist selbst für Laien sehr einfach zu bedienen und lässt keine Fragen offen. Spaßeshalber habe ich kürzlich selbst einen Shop über den Anbieter erstellt und war wirklich erstaunt, wie schnell und unkompliziert der Prozess von Statten ging.  Durch meine langjährige Berufserfahrung muss ich oftmals schmunzeln, wenn mir sonst Fertigshops vorgelegt werden. Shopify hingegen bietet jedoch wirklich alles, was für den Anfang von Nöten ist und du benötigst weder viel Geld, noch Programmierkenntnisse.

Kurz gesagt: Selbst einigen meiner Kunden, die so viel Ahnung vom Programmieren haben wie ich selbst von Quantenphysik, war es möglich, mithilfe von Shopify einen funktionalen und ansehnlichen Shop zu erstellen. Shopify bietet noch viele weitere Vorteile, aber die gesamte Aufzählung würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Dennoch muss ich einen letzten, großen Vorteil erwähnen: Shopify verfügt über einen großen Plugin-Store. Durch diese Auswahlmöglichkeiten bist du in deinem Shop nicht auf die bloßen Grundfunktionen beschränkt und kannst deinen Shop stattdessen mit wichtigen oder optionalen Zusätzen aufpeppen, die auch Kunden zu schätzen wissen werden. Des weiteren werden hier wunderbare Ideen umgesetzt, die sich kostenfrei und mit wenigen Klicks installieren lassen. Je positiver die Erfahrung ist, die ein Kunde in deinem Shop macht, desto eher wird er wiederkehren und sich an den Shop binden. Die Kaufentscheidung hängt in erster Linie nicht unbedingt vom Preis eines Produkts ab, wie viele denken mögen. Ein recht passendes Beispiel ist die Plattform Amazon – Vielleicht finden sich einige der dort erhältlichen Produkte anderswo zu günstigeren Preisen. Viele Kunden präferieren jedoch trotzdem Amazon, da sie hier wissen, dass sich der Kaufprozess schnell und unkompliziert gestaltet und die Lieferung im Fall von Amazon Prime sogar bereits am nächsten Tag bei ihnen eintrifft.

Shop Erweiterungen

Shop Erweiterungen sind prinzipiell auf alle möglichen Shops anwendbar und definitiv empfehlenswert. Dennoch möchte ich noch einmal betonen, dass sich die nachfolgenden Anwendungen bei Shopify und einigen anderen Anbietern sehr unkompliziert und durch wenige Klicks umsetzen lassen. Ein Beispiel, das mit wenigen Klicks integriert werden kann, ist ein Newsletter. Dieser dient dazu, die Kundenbindung an einen Shop zu stärken und diese zum erneuten Kauf anzuregen. Als praktisches Beispiel kannst du dir hier vorstellen, dass dieses System automatisch eine E-Mail zur Erinnerung an den Kunden versendet, sollte dieser ein Produkt im Warenkorb haben, den Kauf jedoch noch nicht abgeschlossen haben. Ein weiteres Beispiel wäre ein Instagram-Store, also ein Shop, der in der App Instagram integriert ist – ein Tool, das im Modebereich auf jeden Fall nicht mehr wegzudenken ist.

Weitere Einnahmequellen kannst du dir zu Nutze machen, indem du deinen Shop in kurzer Zeit mit anderen Marktplätzen wie Ebay oder Amazon verknüpfst. Die erweiterte Verfügbarkeit führt zu einer sicheren Umsatzsteigerung.

Solltest du bereits über einen Shop über einen anderen Anbieter verfügen, empfiehlt es sich trotzdem, sich einmal den Plugin-Store von Shopify näher anzuschauen. Dort wird eine Vielzahl von Anwendungen angeboten, die ich auf dem deutschen Markt bisher eher selten gesehen habe, sich jedoch optimal zur stärkeren Kundenbindung und Steigerung der Conversionrate eignen.

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